Burgen und Schlösser


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Castell’Arquato (PC)

Ein Spaziergang durch das mittelalterliche Dorf Castell'Arquato schenkt traumhafte Ausblicke und authentische Perlen der mittelalterlichen Geschichte in einem Flair, das zwischen Vergangenheit und Gegenwart schwebt.

Durch gepflasterte Straßen und Gassen streifend trifft der Besucher auf den Turm „Torrione Farnese“, den Herzogspalast, das ehemalige Krankenhaus Santo Spirito (heute Sitz des Geologiemuseums) und erreicht schließlich den malerischen Platz mit den drei Symbolen der Stadt: die Stiftskirche Santa Maria, Symbol der religiösen Macht, die Visconti-Festung, Symbol der Militärmacht, und der Palazzo del Podestà, Symbol der politischen Macht. Neben den Sehenswürdigkeiten und der Landschaft des Arda-Tals bietet das Dorf ausgezeichnete Weindegustationen, unerwartete musikalische Tribute und viele Möglichkeiten für geschichtliche und thematische Nachstellungen. Castell'Arquato gehört auch zum Naturschutzgebiet „Parco Regionale del Piacenziano“, das reich an Aufschlüssen von Sedimentgesteinen aus der Zeit vor 3,5 bis 1,8 Millionen Jahren ist.

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Vigoleno (PC)

Vigoleno ist ein kleines charmantes befestigtes Dorf, das auf einem Ausläufer aus Kalkstein und Sandstein errichtet wurde, der ihm eine privilegierte Position in der Hügellandschaft garantiert. Dominiert wird das Dorf von der Burg, die erst der Familie Visconti und dann der Familie Scotti von Piacenza gehörte und heute eine Adelsresidenz ist. Erwähnenswert sind auch das Oratorium der Jungfrau Maria der Gnade und die alte Pfarrkirche San Giorgio, die den Besucher mit einer bezaubernden, intimen und ruhigen Besinnlichkeit erfüllen.

Die Festung in Vignola (MO)

Eines der interessantesten Beispiele befestigter Architektur in der Emilia, die Rocca di Vignola erhebt sich in einer dominierenden Position inmitten der ersten Hügel Modenas auf einem Ausläufer aus Sandstein mit Blick auf das Panaro-Tal.

Obgleich die Burg seit dem zwölften Jahrhundert urkundlich erwähnt wird, wird sie erst mit der Herrschaft der Este und mit der Amtseinführung von Uguccione Contrari zu einem edlen Herrenhaus. Ihr enormes Ausmaß wird im Inneren durch freskengeschmückte Räume besänftigt. Hervorzuheben ist die Cappella di Uguccione, ein wahres Juwel der internationalen Gotik, das vom Historiker Carlo Arturo Quintavalle als „eine der intensivsten und lebhaftesten Erfahrungen unter den Werken der Emilia jener Zeit“bezeichnet wird. (A.C. Quintavalle, I freschi di Vignola e la pittura emiliana del primo Quattrocento, in „Arte Antica e Moderna“, 1962)  

Vigolo Marchese (PC)

Einen Besuch wert ist auch das nur wenige Kilometer entfernt liegende alte Baptisterium von Vigolo Marchese, das neben der romanischen Kirche aus dem Jahr 1008, dem einzigen Überrest eines verlorenen Klosters, steht. Das Baptisterium, das vor der Kirche und wahrscheinlich in römischer Zeit als heidnischer Tempel erbaut wurde, ist eines der ältesten Beispiele für ein Rundgebäude.


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